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V

als Morsezeichen:● ● ● ▬ (kurz-kurz-kurz-lang, ditt-ditt-ditt-daa). Buchstabiere: „Viktor“ (deutsch) oder „Victor“ (Funkverkehr).

 

verchartern

Ein Boot vermieten.

 

Verdrängung

Entspricht dem Gewicht des Schiffes und wird in (ganz normalen) Tonnen (t) gemessen.

Die Verdrängung ändert sich mit dem Beladungszustand, da sich dabei ja das Schiffsgewicht ändert.

 

vergattern

Zu etwas verpflichten.

 

verholen

An eine andere Stelle bringen.

 

verjüngen

Tampen und Spleiße durch Abschneiden von Garnen dünner machen.

 

Verkatten 

Ankern mit mehreren Ankern, die hintereinander an einer Ankerkette befestigt sind.

 

Verkehrsboot

(Marine) Beiboot zum Transport von Mannschaften. Fassungsvermögen 30-50 Menschen. Kann auch zum Transport leichter Lasten eingesetzt werden.

  

Verklicker

Kleine Windfahne, Stander, Rennflagge im Masttopp (Windrichtungsanzeiger).

 

Verkürzungsstek

Auch „lange Trompete“ genannt, zum Verkürzen von Leinen, ohne sie zu trennen, wenn beide Enden angeschlagen sind.

 

verlaschen

Decksladung seetüchtig befestigen.

 

vermooren

Festlegen des Schiffes vor zwei Buganker, deren Ketten durch einen Mooringschäkel miteinander verbunden sind.

 

versegeln

Von einem Hafen zum anderen fahren.

 

versetzen

• Ein Schiff durch den Meeresstrom vom Kurs abbringen.

• Durch Wind vertreiben.

• Einen Beschlag an einer anderen Stelle anbringen; in diesem Sinne auch einen Lotsen von der Lotsenstation zum Schiff versetzen.

  

verspleißen

Leinen mit einem Spleiß verbinden.

 

Verstagung

Das stehende Gut der Takelage.

 

vertäuen

Etwas mit einem Tau befestigen.

 

vertörnen

Verdrehen oder verknoten von Tauwerk, sich vertörnen = sich verplappern.

 

Verzurrmittel

Befestigungsmaterial wie Seile, Gurte, Ketten, Draht usw.

 

VLCC

„Very Large Crude Carrier“: Super-Rohöl-Tanker.

 

Völligkeitsgrad

Verhältniszahl zur Charakterisierung der Form des Unterwasserschiffs, beeinflusst u.a. Steuerfähigkeit, Verhalten im Seegang und Ladefähigkeit des Schiffes.

 

Voith-Schneider-Propeller

Senkrecht angebrachte Spatenflügel mit Exentersteuerung.

 

Volkslogis

Mannschaftsunterkunft.

 

Vollschiff

Ein Mehrmaster, der an allen Toppen Raasegel hat

 

Vollspant (Schott)

Eine Spantwand, die zwei Räume wasserdicht voneinander trennt.

 

Vollzeugbrise

Eine mäßige bis frische Brise von Beaufort 4 bzw. 5, bei der eine Yacht Vollzeug tragen und mit dieser Besegelung optimale Fahrt laufen kann.

 

vor dem Wind

Den Wind von achtern haben.

 

Vorholer

Eine Leine, die zum Holen nach vorn benutzt wird.

 

Vorleine

Festmacherleine, die vom Vorschiff aus schräg nach vorne geführt wird.

 

Vorlich

Vorlicher als dwars (querab).

 

Vormann

„Erster“ Mann auf der Seenotstation und Schiffsführer. Der Begriff stammt aus den Anfängen des Seenotrettungswesens.

 

Vorpiek

Die vorderste und unterste Schiffsabteilung hinter dem Steven und über dem Kiel.

 

Vorspring

Vom Bug nach achtern verlaufende Festmacherleine.

 

Vorsteven

Das vorderste Bauteil des Rumpfes. Meist ein dicker Balken, der den Kiel nach oben und vorne verlängert. An ihm ist das Vorstag angeschlagen.

 

Vorwindkurs

Mit dem Wind von achtern fahren.