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Rack

Beschlag zum Anbringen einer Rah, einer Gaffel oder eines Baumes.

 

Radar

“radio detecting and ranging”= Funkermittlung und Richtungsbestimmung durch Reflexion von elektromagnetischen Wellen.

 

Radarreflektor

Metallischer Winkelspiegel, reflektiert vor allem in Herkunftsrichtung.

 

Radom

Schutzhaube aus Kunststoff über einer empfindlichen Antenne.

 

Rahsegel

An den Rahen angebrachte querschiffs stehende Segel.

 

Ramming

Zusammenstoß.

  

Rammsteven

J Bügelfalte in der Hose.

 

rank

Eine Jacht ist rank, wenn sie schnell Neigung annimmt.

 

Rasmus

Grobe See, die an Deck überkommt. Man sagt: Rasmus steigt an Bord (Kurzform von Erasmus, dem Schutzpatron der Seeleute, der gegen die rasende See schützen sollte).

 

Rattenbleche, Rattenteller

Werden als Schutzschilder über den Festmacherleinen genannt, die das Überlaufen von Ratten auf das Schiff verhindern

sollen.

 

Raum!

Bei Regatten üblicher Zuruf an ein anderes Boot, um auf das eigene Wegerecht aufmerksam zu machen bzw. um Platz für ein notwendiges Manöver zu fordern.

 

raumen

Drehen des Windes, so dass er achterlicher einfällt.

 

raumer Wind

Schräg von hinten kommender Wind (idealer Wind zum segeln).

 

recht voraus

Genau in Bugrichtung voraus.

 

Reck

Dehnung einer Trosse ohne Bruch.

 

Reede

Vor einem Hafen liegende, gegen Seegang geschützte Wasserfläche als Warteplatz, für Schutzsuchende oder für kleinere Arbeiten.

 

Reeder

Eigentümer eines gewerblichen Schiffes.

 

Reep

Niederdeutsches Wort für „Seil“ im weitesten Sinne.

 

reffen

Segelfläche verkleinern.

 

Reffband

Auf dem Segel aufgenähter Tuchstreifen.

 

Reffbändsel

Kurzes, gefochtenes Tau zum Festbinden des gerefften (verkleinerten) Segels.

 

Registertonne

Früher gebräuchliches Raummaß für die Schiffsvermessung 1 RT = 2,83 m³ = 100 engl. Kubikfuß, ersetzt durch Registerzahl.

 

Reihleine

Leine zum Befestigen des Segels an der Rah oder am Mast.

 

„Reise, Reise“

Engl. to rise = aufstehen, seemännischer Weckruf.

 

Reuse

Stellnetz für Fischfang, in das die Fische hineinschwimmen, aber nicht wieder herausfinden.

 

Reynoldsche Zahl

Kennziffer aus der Strömungslehre, die bei Modell- und Großausführung eines umströmten Körpers in einem zähen Medium gleich sein muss, um den Versuch auf die wirklichen Verhältnisse übertragen zu können. Eingeführt 1883 von Osborne Reynolds.

 

Riemen

An Land als „Ruder“ bekannt.

 

Riese, abgebrochener

J kleiner Mann.

 

Riff

Bis dicht unter den Meeresspiegel aufragender Fels (Felsenklippe), Untiefe im Meer, an Flachküsten als Sandriff; innerhalb der Tropen und Subtropen als Bauten riffbildender Meeresorganismen, besonders von Korallen.

 

Riffel

Kleine, meist unregelmäßige Sohlenunebenheiten, die sich in Strömungsrichtung bewegen und deren Höhe von der Wassertiefe unabhängig ist.

 

Rigg

Stehendes Gut und die Spieren der Takelage.

 

Ringwade

Schwimmendes Netz zum Fang von in geringer Tiefe schwimmenden Schwarmfischen.

 

rojen,roojen

Pullen, rudern.

 

Rolle

Verteilung der Schiffsmannschaft auf verschiedene Manöverstationen.

 

rollen

Drehbewegung des Rumpfes um die Längsachse bei Seegang.

 

Rolling

J ein Zug durch die Gemeinde.

 

Rollmops

Eingelegter, gewürzter, zusammengerollter halber Hering.

 

Roof

Hölzernes Deckshaus auf Segelschiffen, Mannschaftslogis.

 

Roring

Zugfester Ring, z.B. am Ankerschaft.

 

Ro-Ro-Schiff

Schiff, bei dem die Ladung (z.B. Trailer) über Pforten an Bord gerollt(roll on) und wieder von Bord gerollt wird (roll off).

 

Ross

• James Clarke Ross, brit. Konteradmiral und Polarforscher 1800-1862, Neffe von John Ross. Entdeckte 1841 den Vulkan  Erebus in der Antarktis. Nach ihm benannt wurde das Rossmeer und die Ross-Barriere.

• John Ross, brit. Konteradmiral und Polarforscher 1777-1856. Ross beteiligte sich an der Erforschung der Nordost-Passage im Kanadischen Archipel, wobei 1831 in der Nähe der Halbinsel Bothia Felix der magnetische Nordpol entdeckt wurde.

 

roter Faden

Im Tauwerk der britischen Kriegsmarine eingearbeiteter roter Faden, durch den Diebstahl vermieden werden sollte. Heute dienen farbige Fäden (Garne) zur Kennzeichnung der Tragfähigkeit des Tauwerks.

 

Rudergänger

Der Mann am Steuer (Ruder).

 

Ruderhacke

Nach hinten ausladender Teil des Achterstevens zur unteren Lagerung des Ruders.

 

Ruderschaft

Verbindungsachse zwischen Rudermaschine und Ruderblatt.

 

Ruderstock

Verbindungsteil aus Holz oder Metall zwischen dem Ruder und Rudermechanismus.

 

Ruderwache

Zeitraum, in dem der Rudergänger auf Station sein muss.

 

Rudel

Oder "Wolfsrudel". U-Boot-Gruppe, die gemeinsam und koordiniert einen Geleitzug angreift.

 

Rüste

Seitlich am Rumpf angebrachtes kräftiges Brett, von dem aus die Wanten gespannt werden.

 

Rüsteisen

Beschlagteil, mit dem die Juffern an den Rüsten festgemacht werden.

 

Rumpfhöhe

Abstand Kiel bis Oberdeck.

 

Rumpflinien

Umrisslinien des Rumpfes, die ihm Gestalt verleihen.

 

Rundhölzer

Bezeichnung für alle Stangen, die Segel tragen: Masten, Stengen, Spieren, Rahen, Gaffeln, Bäume und Bugspriet.

 

Rundsel

Runder, oben offener Einschnitt im Dollbord eines Kutters zum Einlegen der Riemen.

 

Rundtörn

Ein „Ende“ beschreibt einen vollen Kreis um einen Gegenstand.

 

Runner

Lastseil einer Winde; auch Windenläufer.