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Packeis

Eisschollen, die unter Druck zusammenfrieren, bis 20 m dick.

 

Paddelallee

Eine von Tonnen oder Pricken begrenzte Fahrrinne.

 

Palette

Transport- und Ladehilfsmittel, unterfahrbare Hubunterlage.

 

Pallen

Unterbau aus Holzklötzen und –keilen unter dem Kiel und der Kimm.

 

Pallklinke

Sperrklinke am Spill.

 

Pantry

Anrichte- und Geschirrvorrats- und –abwaschraum.

 

Pardune

Seitliche und achterliche Stütze des Mastes.

 

Parry

William, Edward Parry, Seefahrer, 1790 bis 1855,beteiligte sich wiederholt 1813-1819 an den britischen Forschungsreisen in der Arktis. Nach ihm wurde die Parrybucht, eine kleine Meeresbucht an der Nordküste Kanadas benannt.

 

Part (die)

1. Die beiden Teile eines „Endes“, nachdem einer von ihnen eine 180°-Wende gemacht hat.

2. Eigner-Anteil an einem Schiff.

 

Partialschaden

Teilschaden, im Gegensatz zum Totalschaden.

 

Partie

Gleichartige Ladungsmenge für einen Empfänger.

 

Partikulierer

Einschiffsreeder, die durch Vereinbarungen am Ladungsaufkommen der großen Konzernreedereien beteiligt werden.

 

Passatwinde

Sehr gleichmäßige Winde, eigentliche Windzone, angrenzend an den Kalmen (=windstillen Zonen).

 

Patent

Befähigungszeugnis.

 

Peerd

Auch Pferd; Tau unter den Rahen, um die Besatzung das Arbeiten an der Rah beim Segelfestmachen zu ermöglichen; Springpeerd, Fußpeerd, Handpeerd.

 

Pegel

Wasserstandsmesser als Messlatte oder Uhr.

 

peilen

Die Himmelsrichtung nach dem Kompass bestimmen.

 

Peilen

Die Richtung zum Objekt, z.B. einer Landmarke feststellen.

 

Persenning

Wasserdichtes Segeltuch als Abdeckung.

 

Pfahlmuschel

An Pfählen haftende Miesmuschel.

 

Pfeifen und Lunten aus

Befehl zur Beendigung der Freizeit an Bord von Marineschiffen.

 

Pferdestärke

Die errechnete theoretische Pferdestärke, siehe PS, 1 PS = 736 Watt.

 

Pidgin-Englisch

Slang der Seeleute.

 

Piek

Raum im Vor- und Achtersteven eines Schiffes.

 

Pier

Kai, Anlegestelle an Land.

 

Pillendreher

J Sanitäter.

 

Pipifaxenkram

J dummes Zeug, Unsinn.

 

Planke

Auch Decksplanke; starkes Brett, Bohle, Schiffsdiele, Brett des Schiffsrumpfes.

 

Plattgatt

Spiegelheck.

 

Plicht

Cockpit, Vertiefung für den Rudergänger im Deck eines Segelbootes.

 

Passatwinde

Sehr gleichmäßige Winde, eigentliche Windzone, angrenzend an den Kalmen (=windstillen Zonen)

 

Plimsoll-Marke

Freibordmarke an den Seiten des Schiffes, gibt an, von welcher Gesellschaft das Schiff klassifiziert wurde und wie tief das Schiff in verschiedenen Gewässern beladen werden darf.

 

Plumpe

Schöpfbecher mit einer Leine.

 

Plünnen

Nennt der Seemann seine Segel, aber auch sein Zeug, d.h. seine Kleidung.

 

pöhnen, pönen

Schiff malen, anstreichen.

 

Poller

Festverankerter Pfahl aus Holz oder Stahl zum Festmachen.

 

Poop

Aufbau auf dem Achterdeck.

 

Position

Standort eines Schiffes (wird in Längen- und Breitengrad angegeben).

 

preien

anrufen.

 

Pricken

Seezeichen (Reisigbesen) vor allem im Watt.

 

Pricker

Ein zum Einstechen und Erweitern von Löchern in Segeltuch geeigneter kleiner Marlspieker mit Holzgriff.

 

Priel

Auch bei Niedrigwasser wasserführende Rinne im Watt.

 

 

Propeller

Luft- oder Schiffsschraube, "to propel" (engl.) = vorwärts treiben".

 

Pütting

Am Schanzkleid angebrachter Flachstahl zur Befestigung der Wanten Pütz (Seem.) Eimer/Wassereimer.

 

Pulk 

Ansammlung von Schiffen auf See.

 

pullen

Rudern (von engl. to pull = ziehen).

 

Pumpe

Lenzpumpe auf Segelschiffen. Holzschiffe waren nie ganz wasserdicht, deshalb war eine solche Pumpe unentbehrlich.

 

purren

Mannschaft wecken.