I                                                                                        zurück zur Übersicht

 

i

als Morsezeichen: ● ● (kurz-kurz, ditt-ditt) Buchstabiere: „Ida“ (deutsch) oder „India“ (Funkverkehr).

 

IMCO

Abk.: Intergovernmental Maritime Consultative Organisation (zwischenstaatliche beratende Schifffahrtsorganisation mit Sitz in London).

 

IMO

Abk.: International Maritime Organisation (Internationale Seeschifffahrtsorganisation), legt international Regeln für den Seenotfall und andere wichtige Bestimmungen fest. Die IMO ist eine Spezialorganisation der UNO mit Sitz in London.

 

in den Wind schießen

Segelmanöver z. B. zum Anlegen. Der Bug wird soweit in den Wind gedreht, bis der Wind frontal auf das Boot trifft. Das Boot wird durch den Gegenwind gebremst.

 

Indexberichtigung

Nullpunktfehler des Sextanten.

 

Indischer Ozean

Kleinstes der 3 Weltmeere. Liegt zwischen Afrika, Asien, Australien und der Antarktis.

 

Inertgasanlage

Anlage zur Erzeugung und Verteilung einer sauerstoffarmen Atmosphäre (Inertgas), die in leeren oder teilweise gefüllten Ladetanks von Öl- und Chemikalientankern die Entstehung von Explosionen verhindert.

 

in Fahrt

Der Ausdruck in Fahrt bedeutet, dass ein Fahrzeug weder vor Anker liegt noch an Land festgemacht ist noch auf Grund sitzt.

 

Inklination

Der Neigungswinkel einer frei in Nord-Süd-Richtung aufgehängten Magnetnadel gegen die Horizontale.

 

Innenbeleuchtung abschalten

J Schlafen.

 

installierte kW

Die ungedrosselte Leistung aller Primärkraftmaschinen eines Seeschiffes in Kilowatt berechnet.

 

internationaler Seegerichtshof

Internationales Gericht, das auf der Grundlage der Seerechtskonvention von 1982 (Seerecht) mit Sitz in Hamburg errichtet wurde. Seine 21 Richter werden von den Vertragsstaaten gewählt (erstmals 1995). Der Internationale Seegerichtshof

steht den Vertragsstaaten der Seerechtskonvention offen.

 

internationales Seeschifffahrtsregister

Die Eintragung erfolgt auf Antrag des Reeders gemäß § 12 Flaggenrechtsgesetz. Die deutsche Nationalität der Schiffe ändert sich dadurch nicht.

 

IOC

Abk.: Intergovernmental Oceanographic Commission (bemüht sich um Abstimmung und engere Zusammenarbeit bei der Bearbeitung ozeangraphischer Probleme).

 

Isländer

Strickpullover aus nichtentfetteter Wolle, früher von Fischern, später von Seeleuten und Seglern getragen.

 

Islandtief

Im Seegebiet um Island sehr häufiges Tiefdruckgebiet; Teil der subpolaren Tiefdruckrinne. Das Islandtief ist neben dem Azorenhoch als eines der Aktionszentren der Atmosphäre für die Witterung und das Klima Europas von großer Bedeutung.

 

Isobaren

Linien gleichen Luftdrucks auf Wetterkarten. Entsprechend Höhenlinien auf Wanderkarten bzw. Tiefenlinien auf Seekarten, Linien gleicher Höhe oder Tiefe sind. Isobaren werden in hekto Paskal (hPa) gemessen.

 

Ixylon-Jolle

Nationale Bootsklasse der ehem. DDR (Zwei-Mann-Boot mit Genua und Trapez, Spinnaker; Jolle mit 2 Schwertern; Länge 5,20m, Breite 1,80m, Segelfläche 12,5m²).

 

IYRU

Abk. International Yacht Racing Union - Der Weltseglerverband.

 

 

J

 

j

Als Morsezeichen: ● ▬ ▬ ▬  (kurz-lang-lang-lang, ditt-datt-datt) Buchstabiere: „Julius“ (deutsch) oder „Juliett“ (Funkverkehr).

 

Jackstag

An Augbolzen frei von der Rah befestigte Metallstange zur Befestigung der Rahsegel.

 

Jagdstuhl

Sitz für den Kapitän, von dem aus alle Anzeigegeräte zu sehen sind und die Bedienelemente betätigt werden können:

Ein-Mann-Fahrstand.

 

Jager

1. Schnelles Schiff, mit dem früher die gefangene Fische von den Fangbooten abgeholt wurden.

2. Bei Seglern auch das äußerste Segel am Klüverbaum, auch Außenklüver genannt.

 

Jagt

Traditionelles, einmastiges Segelschiff, das ursrünglich aus Dänemark stammt. Besonderes Kennzeichen ist das gerade und breite Heck über dem Wasser.

 

Jakobsleiter

Strickleiter mit hölzernen Sprossen.

 

Jakobsstab

Hölzerner Stab zur Messung der Gestirnshöhen.

 

Jan Cux

Symbolfigur für Cuxhaven (Jan Cux und Cuxi).

 

Jan Maat

Scherzname für Seemann.

 

Jetty

Ein ins Meer gezogener Ponton oder Anlege oder Ladungssteg.

 

Jidde

Deichrampe

 

Jigger

1. Kleines Segel.

2. unterstes Rahsegel am letzten Mast eines Viermastvollschiffes.

 

Jiggermast

Besanmast

 

Jolltau

Durch eine Umlenkrolle geführtes Tau zur Änderung der Zugrichtung.

 

Jonas

Unglücksrabe, vertrieb den Wind oder brachte schlechtes Wetter.

 

Jonny

Große Welle.

 

jubeln (unter den Troyer)

Jemandem etwas vormachen, die Unwahrheit sagen.

 

Jubiläumsfeuerzeug

J Zündet erst beim 25. Versuch.

 

jumpen

Von engl. to jump = springen, svw stampfen bei Segelbooten.

 

Junge

Wird ein Schiffsjunge mit mindestens neun Monaten Seefahrtszeit; diese Bezeichnung gibt es heute im seemännischen Berufsbild nicht mehr.

 

Jungfer,

Jungfernblock , Juffer, Rundes Hartholz mit einer rundherum führenden Nut. Die Jungfer hat drei oder mehr Löcher, durch die dünnere Enden zum durchsetzen geführt werden. Die Jungfern wurden auf alten Segelschiffen eingesetzt, moderne Segelschiffe verwenden schraubbare Wantenspanner.

 

Jungfernfahrt, Jungfernreise

Die erste Seereise eines Schiffes.

 

Jungmann

Auch Junge; wird ein Schiffsjunge mit mindestens neun Monaten Seefahrtszeit; diese Bezeichnung gibt es heute in dem

seemännischen Berufsbild nicht mehr.