Der Getriebedoktor

 

Björn kam mit einer Einladung zur Hausmesse des      Getriebedoktors und fragte ob Interesse besteht diese Einladung anzunehmen.

Die Begeisterung auf dem Clubabend war mit fast unter null wirklich erstaunlich. Aber letztendlich, fanden sich einige Mitglieder die bereit waren diese Ausstellung mit ihren

Modellen zu bestücken.

Wir waren doch 5 (fünf) Clubmitglieder und ein Gast, die bereit waren, ihre Modelle dort zu präsentieren. Nach einigen Vorbereitungen, z.B. musste ich noch neue Schilder

anfertigen. War es dann am Sonnabend früh soweit.

Wir, Jörk und ich, kamen ohne Probleme über die A7 um 08:30 beim Getriebedoktor an. Wir waren diesmal die Hasen, denn die Igel waren wieder vor uns da. Das Aufbauen und platzieren der Modelle erfolgte recht schnell, da wir mit den Autos bis an das Zelt ranfahren konnten.

Für die Aussteller gab es eine kostenlose Versorgung mit Kaffee und Kuchen, zum Mittag war dann der Grill auch fertig und dort gab es ebenfalls ein Essen kostenlos, das heißt, wir bekamen einen Essenbon. Weiteres Essen musste zwar bezahlt

werden, aber die Preise waren sehr gering. Kaffee gab es satt.


Uns gegenüber hatte der "RC-BRUDER" seinen Verkaufstand aufgebaut. Es war natürlich vorwiegend Landfahrzeug-

aussteller und -Händler vor Ort.

Einen Kurs für Buggys und auch ein in Bau befindlicher Truckkurs, luden zum ausprobieren ein.

Spionieren war auch angesagt und sogar erwünscht.

Es ergaben sich auch einige interessante Gespräche zwischen Truck- / Autofahrern und uns Schiffchenbauern. Man war doch sehr erstaunt dass es so wenig industriell vorgefertigte Teile für den Schiffsmodellbau gibt, vor allem, wenn man spezielle Schiffe nach Plan baut.

In Gesprächen stellte ich fest, wie groß immer wieder die Verwunderung über den Bauaufwand eines Schiffmodells ist. Oft ungläubige Gesichter bei Nennung der  aufgewendeten Arbeitsstunden selbst für kleine Schiffs- modelle.

Unsere Besucher, die ja eigentlich wegen der Land-fahrzeuge gekommen waren, bestaunten auch unsere

Modelle.

Leider hatten wir keine Möglichkeit unsere Schiffe in Aktion zu zeigen.

Am Sonnabend war ein relativ starker Besucherandrang. Der Truckparcours und auch die Buggybahn waren gut besucht.

Es wurde auch einige besondere Leckerbissen gezeigt.

 

Der Sonntag war nicht ganz so gut besucht. Aber auch hier hatte ich einige interessante Gespräche.

Bei einem Gespräch mit Herr Kupke aus Plau am See über unsere Modelle zeigte es sich dass er uns kannte und schon mal bei einem Offshore Treffen besucht hatte.

Dann zückte er mit einmal seine Brieftasche und gab mir 5,00 € als Spende für den Club.

Ich war erst einmal sprachlos und dankte ihn dafür, mit der Einladung uns doch einmal in P&B zu besuchen. Diese

Spende habe ich dann an dem von mir am nächsten Club-abend unseren Vorsitzenden übergeben.

 

Diese Ausstellung war für mich ein gelungenes Wochen-ende, da man auch mal über den Schifftellerrand geblickt hat. Es gibt ja auch schon einige Klubkollegen, die bereits nicht nur eingleisig Schiffmodellbau betreiben, sondern sich auch schon im Bereich des Automodellbau und auch in der Fliegerei tummeln. So war dieses Zusammentreffen doch interessant und mal etwas neues.

Wir hatten zwar auf Messen schon solche Kontakte, aber nicht so eng und intensiv.

Am Ende waren unsere Modelle sehr schnell verladen und es ging ohne Probleme nach Hause.

 

Bernd Zawadzinski