Der 50ste "Vater und Sohn" Wettbewerb
25.08 Donnerstag Abend
Der Termin unseres Fahrwettbewerbes Vater und Sohn rückt immer näher. Seit zwei Wochen herrscht unbeständiges Wetter. Momentan tobt ein Gewitter über Hamburg. Hoffentlich fällt unsere Traditionsregatta am Wochenende nicht buchstäblich "ins Wasser". Wäre sehr schade, weil es dieses Jahr der 50ste Vater und Sohn Wettbewerb sein wird.
Leider haben mein Schatz und ich momentan kein fahrbereites Modell, aber das wird uns nicht davon abhalten unsere Clubkameraden soweit möglich, tatkräftig zu unterstützen.
26.08 Freitag Abend
Es ist unangenehm schwülwarm. Die Wettervorhersage sagt keine Besserung für dieses Wochenende voraus. Noch in der Nacht zum Samstag ziehen einige Gewitter über Hamburg hinweg dennoch geben wir die Hoffnung auf besseres Wetter nicht auf.
27.08 Samstag Morgen, Tag der Veranstaltung Vater und Sohn
Es regnet leicht. Es ist angenehm warm. Mit der Morgendämmerung fahren wir zum Veranstaltungsort, dem großen Parksee in Planten un Blomen. Um 7:00 Uhr haben wir uns dort allesamt zum Aufbauen verabredet. Leichte Schauer begleiten den Aufbau. Unser Team des SMC-Hamburg funktioniert wie ein Uhrwerk. Der Bojenkurs war am Freitag schon ausgelegt worden. Der restliche Aufbau dauerte keine zwei Stunden.
Der Wettbewerb
27 Teilnehmer waren gemeldet, doch das schlechte Wetter hat den ein oder anderen abgeschreckt. Pünktlich, wie bestellt machte der Regen von 10:00 Uhr ab eine längere Pause. Der Wettbewerb wurde gestartet. Die ersten Kapitäne fuhren ihre Wertungsläufe. Unterbrochen durch Regenschauer absolvierten auch die restlichen Unerschrockenen ihre Läufe.
Unter den Baldachinen standen die Modelle und ihre Kapitäne trocken und gut geschützt. Der Rasen hat sich wieder erwartet nicht in eine Matsch- oder Schlammfläche verwandelt. Trotz des schlechten Wetters verirrten sich der ein oder andere Besucher an den Parksee und bestaunten die Modelle und das Treiben auf dem See.
Nur so fürs Wettbewerbsloggbuch:
- Eventuell erschien dem Präsidenten ein Bojentor zu eng. Auf jeden Fall hat er versucht besagtes Tor mit seinem Modell zu verbreitern. Doch leider verfing sich das Schiff in den Halteleinen der Boje und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Die sofort eingeleitette Rettungsaktion war erfolgreich.
- Der Bojenkurs ist für Modelle mit einer Länge größer 3 Meter nur bedingt tauglich. Das Modell des Riesentankers Esso Deutschland, im Massstab 1:100 hat dieses eindrucksvoll gezeigt. Trotz zweier Lotsen und einem erfahrenem Kapitän waren einige zum Parcour gehörenden Fahrmanöver nicht fahrbar.
- Besonderen Dank gebührt Günter und seiner Frau. Beide haben das Team des SMC mit einem leckeren Frühstück und Kuchen versorgt.
Das Wetter wurde zum Nachmittag hin besser. Es regnete kaum noch. Nachdem alle Teilnehmer ihre Wertungsläufe gefahren sind, begann das freie Schipper. Zwischendurch um 15:00 Uhr fand die Siegerehrung statt. Die erstplazierten Jugendlichen durften sich aus mehreren Schiffsmodellbaukästen einen als Gewinn mitnehmen.
Zum freien Schippern erschienen mehr und mehr Gäste. Was mich persönlich angenehm überraschte war, dass zu diesen Gästen viele Teenies mit ihren Modellen zählten.

Trotz des schlechten Wetters stufe ich die Veranstaltung als "gelungen" ein. Meiner Partnerin und mir hat die Veranstaltung sehr viel Spass gemacht und wir freuen uns auf das morgige 1:100 Treffen. (hn)
50. Vater und Sohn 2011
Am 27.08.2011 fand in Planten und Blomen der Traditionswettbewerb zum 50. Mal statt. Die Voraussetzungen waren nicht gerade optimal. In der Nacht hatte es im Norden starke Gewitter und Regen gegeben. Keine guten Voraussetzungen für einen guten Tag.
Wie immer wurde pünktlich um 07:00 Uhr mit dem Aufbau begonnen. Bei leichtem Regen wurden die Baldachine und das Küchenzelt aufgestellt und die Tische an ihre Position gebracht. Nach und nach trafen die Teilnehmer ein. Leider waren es nur 18 Teilnehmer, davon 2 Jugendliche. Angemeldet hatten sich 27 Teilnehmer davon 4 Jugendliche. Das Wetter forderte halt seinen Tribut. Ein Lichtblick war das Frühstück. Günter und seine Frau haben uns diesmal besonders verwöhnt. Die Brötchen und die Schmalzbrote waren schon fertig geschmiert und fanden reissenden Absatz bei den SMClern. Ganz besonderen Dank an Euch.
Die Registrierung war reine Formsache und als gegen 10:00 Uhr der Regen endlich aufhörte konnten die ersten Wertungsläufe absolviert werden. Als ich zwischendurch zum Betriebshof ging kam gerade Christian mit seinem VW-Bus incl. Neffe und Modell angefahren. Der VW-Bus war auf der Beifahrerseite vom Armaturenbrett bis zur Hecktür ausgefüllt mit der Esso Deutschland in 1:100. Ich hatte schon einige Wochen vorher mit ihm telefoniert und war froh, das es mit seinem Besuch bei uns geklappt hatte. Bis zum Mittag war das Modell dann auch mit Hilfe der entsprechenden Vorrichtungen zu Wasser gebracht worden. Die Pumpen wurden eingeschaltet und die 80 kg Leergewicht erhöhten sich langsam aber stetig.
Das Modell wurde nach Abschluss des „Ladevorgangs“ im Becken vor Anker gelegt. Voll beladen beträgt der Tiefgang 25 cm. Am Nachmittag versuchte er, das Modell über den Kurs zu steuern. Bei einer Breite von 70cm ist es nicht einfach, das Modell ohne Fehler durch die Tore zu bringen. Mangels Übung waren viele Aufgaben auch nicht lösbar. Ein toller Anblick war es für die wenigen Zuschauer aber schon.
Gegen 15:00 Uhr konnte die Siegerehrung vorgenommen werden. Wir hatten diesmal eine extra Wertung für Teams Vater und Sohn bzw. Großvater und Enkel vorgenommen. Es waren leider nur zwei Kombinationen am Start. Die Jugendlichen konnten sich aus einer Auswahl von Modellbaukästen ein Modell mitnehmen. Nachdem alle Teilnehmer ihre Modelle eingepackt hatten begannen wir mit dem teilweisen Abbau. Die Baldachine und Tische blieben über Nacht stehen, alles andere wurde in den Anhänger verladen. Die Esso Deutschland wurde in der Mitte des Beckens verankert. Der Eigner Christian durfte seine Nachtwache vom Weg aus vornehmen nachdem der Park geschlossen wurde. Danke für die freundliche Genehmigung durch den Sicherheitsdienst.(wrb)