Schiffsmodellbau-Club Hamburg e.V.

(seit 1963)

Sommer in der Hafencity - Spiel, Spass und Meer

Spiel, Spass und Meer. Wir Zugast im internationalen maritimen Museum Hamburg

Unter diesem Motto fand am 19. Juni 2011 im Internationalen Maritimen Museum in der Hafencity ein Nachmittag für Kinder und Familien statt. Der SMC Hamburg war mit 26 Schiffsmodellen an diesem Nachmittag vertreten. Geplant war, die Modelle auf dem Vorplatz des Museums zu präsentieren. Leider machte uns das „Schietwetter“ einen Strich durch die Rechnung. Es regnete und stürmte fast ohne Pause. Das Wasserbecken konnte fast nicht benutzt werden. Bis auf wenige kurze Fahreinsätze war es nicht möglich, zu schippern.

So wurden die Tische in die Vorhalle des Museums gestellt und die Modelle dort aufgebaut. Eigentlich war es eine gute Lösung. So konnten alle Museumsbesucher die Modelle bewundern, egal von welcher Seite des Speichers sie das Museum betraten.

Für die „Lütten“ hatte man große Tischflächen aufgestellt an denen Schiffe aus Styrodur gebaut werden konnten. Es war eine Freude, den „Lütten“ zuzusehen. Mit Begeisterung und bewundernswerter Fantasie wurden Containerschiffe, Segler, Passagierdampfer und alle möglichen lustigen Konstruktionen gebaut. In einem geschützten Außenbereich war in einem kleinen Wasserbecken die Möglichkeit, die kleinen Modelle zu testen. Eine prima Idee und die „Lütten“ nahmen am Schluss ihre kleinen Neubauten voller Stolz mit nach Hause.

Für uns Modellbauer war gut gesorgt worden. In der Verwaltung hatte man für uns ein Buffet aufgebaut und so war für das leibliche Wohl gesorgt. Vielen Dank dafür. Selbstverständlich konnten wir das Museum besuchen und wieder ein paar neue Modelle entdecken. Obwohl wir schon oft in dem Museum waren und auch schon in dem Vorgänger an der Elbchaussee zu Gast waren entdecken wir immer wieder etwas Neues.

Die Besucher des Museums waren sehr an unseren Modellen interessiert und hatten viele Fragen. Immer wieder war man erstaunt, wie lange es dauert bis ein solches Modell fertig ist.

Um 17:00 Uhr packten wir unsere Modelle ein und fuhren nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön an die Crew des Museums, die uns zu diesem schönen Nachmittag eingeladen hatte. Wir kommen gern wieder. (wrb)

 

Schaufahren im IMMHH

Sonntagmittag bin ich gegen 12:30 vor Ort gewesen. Das Wetter machte uns leider einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Ausstellung selber war im Foyer. Da ich als Letzter gekommen bin, war nur noch wenig Stellfläche frei für meine Modelle. Aber wir haben noch Platz schaffen können, auch wenn es eng wurde.

Ich hatte den Schlepper Uranus und Phönix mit. Den Phönix habe ich mitgenommen damit Besucherkinder selbst mal das Fahren mit einem RC-Modell ausprobieren können. Leider waren die Zeiten zum Fahren durch den Regen und starkem Wind sehr begrenzt.Schippern auf dem Becken vor dem internationalen maritimen Museum Hamburg In einer Regenpause bei NUR leichtem Sprühregen habe ich dann den Phönix fahrfertig gemacht und bin nach draußen ans Becken gegangen. Eine erste Fahrt zeigte wie stark und böig der Wind war. Der Phönix ist zwar klein aber sehr stabil gegen kränken. Bei den vorherrschenden Windböen jedoch legte auch er sich stark auf die Seite.

Ich war kaum die ersten Runden gefahren, da kamen auch schon die ersten Kinder und fragten, ob sie auch mal mit dem Boot fahren dürfen. Na klar, dazu hatte ich es ja mitgenommen. Das RC-Bootfahren machte den Kindern einen riesen Spaß. Die Eltern standen dabei und staunten. Die Kinder waren so begeistert, dass sie selbst der wieder einsetzenden Regen nicht abhalten konnte. Aber der Regen wurde stärker und stärker. Ich habe das Fahren daher erst einmal unterbrochen, um dann bei der nächsten Regenpause weiterzumachen.

Dann versuchte es auch Rainer mit seiner Bleichen. Bei den Windböen habe ich ihm zwar abgeraten, aber er hat es trotzdem versucht. Er kam aber mit seiner Bleichen nicht gegen den Wind an. Bei einer Windböe kränkte die Bleichen extrem stark. Danach hat Rainer sicherheitshalber abgebrochen.
Ich habe noch bis zum nächsten Regenschauer weitergemacht und noch einigen Kindern das Vergnügen bereitet, eigenständig ein RC-Modell fahren lassen zu dürfen.

Auch Rüdiger ist mit seiner HUNTEC gefahren. Er hatte nicht so viele Probleme mit dem Wind. Da die HUNTEC sehr schwer, breit und flach ist kränkte sie zwar nicht so, dafür war segeln angesagt. Danach ging bei mir der erste Akku-Satz zur Neige und es setzte auch wieder Regen ein. Ich nutzte diese Pause zum Akku wechsel, aber der Regen ließ leider nicht wieder nach. Damit war das Fahren für Kinder leider zu Ende, aber auch unsere Zeit war abgelaufen. Ich habe dann meine Sachen zusammen gepackt, das Auto ran geholt und alles verladen und ab nach Hause. Zu Hause Auto ausgeladen, Phönix trocken gelegt, und die Akkus zum Laden in den Keller gebracht. Dann war Feierabend.(bz)