Spielidee 2019 in der Hansemesse Rostock

 

Auch in diesem Jahr war der SMC-Hamburg wieder zur Ausstellung in Rostock eingeladen.

Nachdem die Modalitäten bekannt gegeben wurden, waren 11 Mitglieder zur Teilnahme bereit.

Bereits im Februar hatte ich für alle unsere Teilnehmer im „Landgasthof zur Eiche“ in Kessin, Zimmer bestellt

und auch eine Reservierungsbestätigung bekommen.

Eine Woche vor dem Messetermin bestellte ich, per Mail, noch einen Tisch für uns.

Am Aufbautag, wir waren schon vor Ort in Rostock, erfuhren wir per Zufall, dass der Gasthof bereits seit Jahresmitte geschlossen war!

Telefonisch war niemand mehr zu erreichen und so standen wir ohne Unterkunft da.

Zum Glück fanden wir noch ein Hotel das genug freie Zimmer für uns hatte. So war wenigstens das geklärt.

Ich halte so ein Geschäftsgebaren für nicht in Ordnung, man hätte uns immerhin darüber informieren können, dass die Zimmer nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Nutzung geändert wird bzw. wurde!

 

Für mich begann die Anreise am Donnerstag um 10:00 Uhr in Hamburg. Nach 2,5 Stunden war ich dann beim Messegelände und wir konnten mit den Mitgliedern, die bereits vor Ort waren, den Stand aufbauen.

Da wir ja in solchen Dingen routiniert sind, waren wir relativ früh fertig und konnten die Modelle aufstellen.

Der Aufbau des 1:200er Beckens sollte erst am Freitag morgen erfolgen..

Deshalb machten wir uns gegen 17:00 Uhr auf den Weg zu unserem Hotel und übernahmen unsere Zimmerschlüssel.

Die Rezeptionistin gab uns noch einen Tipp wo wir zu Abend essen konnten.

So trafen wir uns dann im empfohlenem  Restaurant.

Der Tipp war gut und so wir reservierten gleich für die folgenden beiden Tage einen Tisch für uns.

 

Am Freitag trafen wir uns morgens gegen 07:30 Uhr beim Frühstück und fuhren dann zur Messe.

Carlo und Björn bauten mit tatkräftiger Unterstützung das 1:200er Becken auf. Bis zum Messebeginn

war auch diese Arbeit geschafft.

Der erste Messetag war vom Besucheransturm her recht übersichtlich.

Ich habe ein wenig an meinem Modell gebaut, aber nicht sehr viel geschafft.

Auf jeden Fall konnte ich die Schwimmfähigkeit testen, ein paar Planken legen und die Fensterrahmen mit Holz bekleben.

Es blieb auch noch Zeit, längere Gespräche mit Besuchern zu führen.

Besonders ein Gespräch, das allerdings wenig mit Modellbau zu tun hatte, war ausgesprochen interessant.

Am Samstag wollte ich noch ein paar Werkzeuge und vor allem Sekundenkleber kaufen!

Abends nahmen  wir mit 7 Mitgliedern an dem gemeinsamen Ausstellertreffen teil. Nach einer guten Stunde war die Veranstaltung für uns beendet und wir sind zum Restaurant gefahren um dort den Tag ausklingen zu lassen.

 

Nach einem guten Frühstück sind wir am Samstag rechtzeitig zur Messe gefahren und haben uns auf den Besucheransturm

vorbereitet.

Mathias und ich haben an dem „Basteltisch“ gearbeitet. Ich habe mein neues Modell mit Planken versehen und Mathias machte Schlüsselanhänger und zeigte, wie man Knoten macht. Wir hatten beide recht viele Gesprächspartner am

Samstag und auch einen Tag später. Es waren oft lange und nicht nur den Modellbau betreffende Gespräche.

Die Zeit verging deshalb an den beiden Tagen wie im Fluge. Trotzdem schaffte ich eine ganze Menge. Es war eine gute Erfahrung mal unter Beobachtung zu bauen.

Viele Zuschauer bekamen einen Eindruck davon, wie viel Zeit es braucht, um ein Modell zu bauen.

Am Abend trafen wir uns wieder zum Essen in der "Mooreiche".

Diesmal hatten wir einen großen Tisch für uns. An den beiden vorherigen Tagen waren wir doch etwas gedrängt untergebracht. Wir mussten ja kurzfristig buchen.

 

Sonntag war die Abreise aus dem Hotel, abends sollte es ja wieder Richtung Heimat gehen.

Die Messe war nicht so gut besucht, wie am Vortag, aber immer noch recht voll.

Besonders der Spielebereich wurde hervorragend angenommen. Dort waren eigentlich immer alle Tische besetzt.

Unsere Schiffswerft fand wieder großen Anklang.

Mit Begeisterung bauten die jungen Messebesucher, aus den von Bodo vorbereiteten Styrodurteilen, diverse kleine schwimmfähige Schiffchen. Sogar eine "Titanic" wurde gebaut. Insgesamt liefen an diesem Wochenende ca. 125 Schiffchen vom Stapel.

Ich bekam davon leider kaum etwas mit, denn ich saß am anderen Ende unseres Standes und hatte mit der Arbeit an meinem Modell "DS STAVENES" gut zu tun.

Ich hatte ich ein langes Gespräch mit einem jungen Kapitän, der bei einer Hamburger Reederei arbeitet. Er hat das Kommando  entweder auf einem Erzfrachter, einem Autotransporter oder einem Containerschiff.

Wir hätten noch lange klönen können, aber irgendwann kam seine Frau und holte ihn weg.

Trotzdem blieb noch Zeit, auf den anderen Ständen mal zu schauen. Viele Modelle kennt man aus den Vorjahren und so benötigte man nicht viel Zeit um einen Überblick zu bekommen.

Gegen 17:30 Uhr machten wir noch ein Gruppenbild mit Dame und bereiteten uns auf den Abmarsch vor. Wie immer war

der Stand in kurzer Zeit geräumt und um ca. 18:30 Uhr waren alle bereit zur Abfahrt.

Ich brauchte gute zwei Stunden, um den Heimathafen zu erreichen. Es waren anstrengende Tage, die aber auch interessant waren und die in guter Erinnerung bleiben werden.

Vielen Dank an die Mitglieder, die ihre Zeit geopfert und den SMC-Hamburg in Rostock würdig vertreten haben.

 

Wolf-Rüdiger Berdrow

 

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